Geld & Glück

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Geld+Geld=Glück?

Wer sagt, das Geld nicht glücklich macht weiß es nur nicht richtig auszugeben – so lautet ein bekanntes Bonmot. Die Forschung gibt ein differenzierteres Urteil:

Geld trägt bis zu einem gewissen Level deutlich zum Wohlbefinden bei. Wenn aber die untere Schwelle des Durchschnittseinkommens einer Gesellschaft erreicht ist, bringt mehr Geld kaum noch mehr Zufriedenheit.

Das überrascht nicht, denn wer mehr hat kann sich zwar mehr kaufen, aber zum einen steht schnell die Gewöhnung an neue Besitztümer und Lebensniveaus an, zum anderen gibt es eh immer Leute die noch mehr haben – und nicht zuletzt muss all der Kram auch unterhalten werden, was nicht immer Freude bringt. UNd nicht selten arbeiten Menschen sehr hart, um mehr zu verdienen, dann fressen Stress und Zeitmangel am Glücksgewinn.

Wissenschaftlich wurde dies schon vor vielen Jahren unter dem Namen des Easterlin-Paradox bekannt.  Seitdem wurde es vielfach in den Medien aufgenommen, hier eine kleine Auswahl:

Erstaunlich ist, dass dennoch meistens über mehr Geld verhandelt wird und andere Aspekte von Arbeits- und Lebensqualität dahinter zurück fallen, also z.B. kürzere Arbeitszeiten, etc.

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