Finanzen

finanzen cover 2Das Thema Geld und Glück wurde schon in einem anderen Beitrag vorgestellt, hier soll es um eine Ergänzung gehen. Denn Geld macht ja angeblich glücklich – die Frage ist nur wen und wie. Daher soll es hier um Ideen gehen, mit Geld gutes oder zumindest weniger schlechtes zu tun.

Zunächst zeigt dazu die empirische Glücksforschung, dass die meisten mehr Glück empfinden, wenn sie Geld für jemanden anderen ausgeben als für sich selber. Schenken macht also glücklich. Da wir aber Freundinnen, familie und Bekannten keineswegs nur Geld schenken wollen (s. Zeit statt Zeug) wäre die Frage, ob das Geld nicht noch jemandem ganz anderen zu schenken wäre – also zu Spenden!

effektiver altruismus

Das Buch zum optimalen Spenden von Peter Singer

Die Möglichkeiten Geld zu spenden sind schier unendlich – und viele der Möglichkeiten versprechen zumindest, zum Glück und/oder der Nachhaltigkeit beizutragen. es lohnt sich aber, etwas genauer zu überlegen, für wen oder was ich spenden möchte. Der Philosoph Peter Singer hat dazu ein spannenddes Buch geschrieben: Effektiver Altruismus nennt er den Ansatz der fragt, wie ich am meisten Gutes mit meienr Spende bewirken kann. Einige seiner Überlegungen werden nicht geteilt werden, andere irritieren zumindest. Aber genau darum geht es: sich kritisch zu fragen, was wir mit unserem Geld (und anderen Möglichkeiten) tun, um Menschen zu helfen und die Welt ‚besser‘ zu machen. Siehe Rezension auf Perlentaucher.
Mehr zur Philosophie unter https://effektiveraltruismus.de/

Wer nicht Spenden möchte, sondern sein Geld lieber sparen will, hat dazu auch Möglichkeiten.
Die Kreditgenossenschaft Oikocredit finanziert soziale und ökologische unternehmerische Projekte im globalen Süden.
Heimatverbundene Investitionen bieten im wahrsten Sinne des Wortes z.B. Bodengenossenschaften für Biolandwirtschaft wie Bioboden und Kulturland.

 

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