Glück, Werbung, Konsum

Screenshot der Homepage des Happiness Instituts. Deutschland. 15.2.2014

Screenshot der Homepage des Happiness Instituts. Deutschland. 15.2.2014

Das große Konzerne das Thema Glück für sich zu besetzen versuchen zeigt das Beispiel Coca Cola besonders gut.

So hat das Unternehmen mit dem Happiness Institut ein eigenes Forschungsprojekt zum Thema Glück gestartet. Die Forschungen werden geschickt mit Werbebotschaften verbunden, ein Dialog inszeniert, bei dem Expert_innen Fragen zum Glück beantworten. Das Thema verschmilzt mit der Marke. „Lebensfreude ist schon seit mehr als 125 Jahren ein fester Bestandteil der Marken-DNA von Coca-Cola.“ [Zitat]

Coca Cola Werbevideo

Coca Cola Werbevideo

Das Motiv Glück wird auch geschickt in den eigenen Werbevideos thematisiert, etwa im Sinne von Freundlichkeit und Mitmenschlichkeit im populären Videospot „Smile Back„. (Wobei allerdings das Glück letztendlich doch durch materielle Geschenke – Colaflaschen und Fahrräder – ausgelöst und somit eben doch gekauft wird…)

Ebenso „geschickt“ war sicherlich die Aktion von Coca-Cola im Sommer 2013, als sie ihre Flaschenetiketten mit Namen bedrucken ließen und so den Wert Freundschaft damit assoziierten.

Die Brausefirma ist natürlich nur ein Beispiel für die Okkupation emotionaler Themen durch Konzerne. Ein anderes aufdringliches Beispiel ist McDonalds mit dem Slogan „Ich liebe es“.

Wie Werbung mit dem Thema Glück agiert und es für sich zu nutzen versucht zeigt auch gut dieser Blogeintrag zum Thema käufliches Glück auf Glücksdetektiv.de